
Jubiläumskonzert
. . . Da ist Musik drin - 10 Jahre Frauenchor Klangvoll
Jubiläumskonzert 31.01.2026
Zehn Jahre Frauenchor Klangvoll - das war für uns ein guter Grund, ein Jubiläumskonzert zu planen.
Nachdem wir im Mai 2025 das geplante Konzert krankheitsbedingt absagen mussten, waren wir jetzt um so mehr motiviert, unser Repertoire - 10 Jahre Klangvoll - einem Publikum zu päsentieren. Mit ausdrucksstarken Stimmen, vielfältigen Klangfarben und großer Freude am gemeinsamen Singen wurde das Publikum mit auf eine musikalische Reise genommen. Die Sängerinnen des Frauenchors Klangvoll interpretierten ihr Repertoire aus zehn Jahren Chorbestehen von gefühlvoll bis kraftvoll, von leise bis laut.
Unter der Leitung von Rafael D. Marihart entführte der Chor sein Publikum in der gut besuchten Aula des Gronauer Gymnasiums auf eine abwechslungsreiche Zeitreise durch beliebte Lieder aus den 1960er- bis 2020er- Jahren.
Mit Klassikern wie „It´s raining man“ von den Weather Girls bis zu „ Halt mich“ von Herbert Grönemeyer spannte sich ein bunter Bogen, der zeigt, wie vielfältig Chorgesang heute klingen kann. Mit „You never walk alone”, bekannt als Stadionhymne des FC Liverpools (und ebenso die des BVB Dortmund) und „Altes Fieber“ von den Toten Hosen zeigten die rund 40 Sängerinnen, dass sie jede Stilrichtung mit Bravour meisterten.
Ergänzend sorgte eine live begleitende Band vom ArtEZ Conservatorium aus Enschede für rhythmische Tiefe. Mit Thijn Burger am Flügel, Florian Honer am Bass und Sven Schoemaker an den Drums wurden die Lieder mit zusätzlicher Klangfarbe gefüllt.
Mit viel Charme und Humor führte Manfred Lenz die Zuhörer und Zuhörerinnen durch das Programm.
Ein besonderes musikalisches Highlight und mit viel Beifall vom Publikum bedacht war das Intermezzo mit Cornelia Becken und ihrem virtuosem Querflötenspiel. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit und feinfühliger Hingabe spielte sie im ersten und zweiten Teil des Konzerts, begleitet von ihrem Lebenspartner Rafael D. Marihart am Flügel, Stücke wie „Viva la Vida“ von Coldplay, „Moon River“ aus Frühstück bei Tiffany, sowie ein Medley aus dem Disney Klassiker „Die Schöne und das Biest“.
Mit Songs aus bekannten Musicals setze sich das Konzert Programm nach der Pause fort.
Von Sister Act bis Mamma Mia (ABBA) ging der bunte Reigen weiter. Solistisch besetzt mit Christiane Roters und Martina Averbeck wurde zu „Hail Holy Queen“ das Publikum aufgefordert mit zuklatschen und zu singen, welches auch umgehend reagierte.
Anke Lösch und Kirsten Jaensch übernahmen bei „I have a Dream“ und „Thank you for the Music“ die solistischen Parts.
Mit der Zugabe von „California Dreaming“, der große Top Song aus dem Jahre 1966 von „The Mamas & the Papas“ endete das Konzert . Auch hier griff Cornelia Becken erneut zu ihrer Querflöte und begleitete die Sängerinnen bei ihrem letzten Lied.
Das Publikum zeigte sich durch anhaltendes Klatschen und stehe den Ovationen mehr als zufrieden und wurde beschwingt in den Abend entlassen.
Es hat so verdammt viel Spaß gemacht - und das hat man uns auch angesehen.
Vielen Dank an unser Publikum, an die helfenden Hände vor und hinter der Bühne, an unsere Jungs von der Band, an unseren Chorleiter Rafael, an Cornelia und ihr fulminantes Flötenintermezzo und an unsere Sängerinnen die alles gegeben haben.
Für Licht- und Tontechnik ein großes Dankeschön an Olli Hildering.
Ausschnitt aus dem Artikel der WN Gronau vom 27.01.2026 - Guido Kratzke
Seit August 2022 steht der Chor unter der Leitung von Rafael D. Marihart. Der gebürtige Wiener, aufgewachsen im Münsterland, ist hauptberuflich als Kirchenmusiker in Horstmar tätig. Für ihn ist schnell spürbar gewesen, dass „Klangvoll“ mehr ist als nur ein Ensemble, das gemeinsam Lieder einstudiert.
„Auffällig ist nicht nur die Stimme, sondern auch das soziale Auftreten“, sagt Marihart. Gerade die unterschiedlichen Stimmlagen müssten immer wieder motiviert werden. Während der erste Sopran häufig die Melodie trage, laufe etwa der zweite Alt „gefühlt hinterher“. „Man muss alle kitzeln und ihnen die Wichtigkeit ihrer Stimme bewusst machen.“
Diese Wertschätzung spielt auch für die Sängerinnen eine große Rolle. Barbara Jocham, seit 2022 Mitglied im Chor, erzählt, dass sie nach vielen Jahren beruflicher Selbstständigkeit bewusst wieder mehr unter Menschen sein wollte. „Mir waren soziale Kontakte wichtig“. Der Einstsieg sei leichter gewesen als gedacht, auch wenn zunächst die Frage im Raum stand, ob sie „vernünftig singen“ könne. Heute singt sie im zweiten Alt – eine Empfehlung aus der Stimmbildung heraus. „Ich habe eine eher dunkle Stimme“. Auch für Ulla Lindebaum war der Chor ein wichtiger Ankerpunkt. Sie trat 2015 dem damals neu gegründeten Verein bei, nach langer Zeit der Pflege ihrer Mutter. „ich brauchte einen Ausgleich“, sagt sie.
Ähnlich beschreibt es Angelika Leveling, ebenfalls seit der Gründung dabei. Schon früh durch den Kirchenchor geprägt, ist sie dem Gesang immer treu geblieben. „
Es ist für mich ein Ausgleich – und eine tolle Truppe“, verweist sie darauf, dass auch das Gesellige eine große Bedeutung für die Sängerinnen habe.
Foto unten: WN Gronau vom 27.01.2026
Die Klangvoll-Vorsitzende Kathrin Wolf (l.), Chorleiter Rafael D. Marihart (3.v.r.) und die Sängerinnen Barbara Jocham (v.l.), Angelika Leveling, Heike Pfannenstiel und Ulla Lindebaum freuen sich auf das nachgeholte Geburtstagskonzert am Samstag.
















